Biologisches Pflanzenstärkungsmittel für mehr Qualität

I – Woraus setzt sich Ecobios Vigne zusammen ?

 Lipoxylin, der Hauptwirkstoff von Ecobios Vigne, ist ein spezielles Lipopeptid, das auch in der Natur vorkommt (in den Chloroplasten von Brennnesseln). Vor allem die biochemische Verbindung, aus der es sich zusammensetzt, verleiht ihm seine besonderen biologischen Eigenschaften (die patentiert sind), gewonnen wird es aus Pflanzenölen und spezifischen Proteinen. Das Molekül wird anschließend anhand von Kupfer in Salz umgewandelt, um es dauerhaft stabil zu machen. Seine fettlöslichen Eigenschaften und sein geringes Molekulargewicht sorgen für ein schnelles Eindringen und einen schnellen Transport im pflanzlichen Gewebe. Da es natürlichen Ursprungs ist und vollständig metabolisiert wird, hinterlässt es keine Rückstände im Wein.

II - Wie wirkt Ecobios Vigne auf die Pflanzenphysiologie ?

A/ / Wirkungsweise auf die Kohlenstoffassimilation

Da die qualitativen und quantitativen Aspekte einer Ernte in direktem Zusammenhang mit der Mineralstoffversorgung, aber auch mit der Kohlenstoffassimilation der Pflanze stehen, wurde in Kollaboration mit dem Labor für Pflanzenmetabolismus und -ernährung des INRA in Versailles eine eingehende Studie über die Folgen auf das Pflanzenwachstum und den Photosynthesestoffwechsel der Pflanzen durchgeführt. Es sei daran erinnert, dass die Photosynthese die Reaktion ist, die es den Pflanzen ermöglicht, bei Licht Kohlendioxid (CO2) aus der Luft aufzunehmen und dank des Chlorophylls in den Chloroplasten der Blätter in organische Verbindungen umzuwandeln:

6 CO2 + 6 H2O + Lichtenergie =⇒ C6H12O6 + 6 O2

Um die Auswirkungen von Lipoxylin Ecobios auf den Photosynthesestoffwechsel zu untersuchen, werden radioaktive Isotope wie C14-markiertes Kohlendioxid verwendet. So kann man den Stoffwechselzyklen folgen und vor allem der Entwicklung der Radioaktivität, die in den verschiedenen Stoffwechselzwischenprodukten vorkommt.

I. de Langlais bestätigt in der Schlussfolgerung seiner Doktorarbeit: „Es konnte bewiesen werden, dass der Wirkstoff Ecobios das Pflanzenwachstum beeinflusst und einen Anstieg der Photosynthesewerte um 10 bis 20% zur Folge hat, was mit einem rascheren Transport des assimilierten Kohlenstoffs korreliert.“ Die Chloroplasten, die sich in der pflanzlichen Zelle befinden, sind auf die Photosynthese spezialisiert. Der flüssige Teil der Chloroplasten, das Stroma, umschließt die Grana, welche sich aus Stapeln flacher Membransäcke, die man Thylakoide nennt, zusammensetzen. In der Thylakoidmembran ist das System zur Energieumwandlung, in dem die Chlorophyllmoleküle untergebracht sind, eingebaut.

Bei der Photosynthese dient die physikalische Lichtenergie zur Erzeugung chemischer ATP-Energie und setzt Sauerstoff frei. Die chemische Phase ist für die Synthese organischer Verbindungen aus dem Kohlenstoff des Kohlendioxids der Luft und aus dem Wasserstoff des Wassers verantwortlich und greift dazu auf die in ATP übertragene Energie zurück. Bei der Photosynthese werden zuerst Zuckermoleküle gebildet, Lipide (Fett, das am Aufbau der Membranen beteiligt ist) und Aminosäuren (Bauteile der Proteine, und in Aromen und Anthocyanen enthalten…) werden jedoch auch gebildet.

B/ / Antistress-Effekt und regenerierende Wirkung

Diese Molekülfamilie ist in der Dermatologie und der Kosmetik für ihre feuchtigkeitsspendende, wundheilende und regenerierende Wirkung bekannt; im Pflanzenreich konnten ähnliche Wirkungen nachgewiesen werden, wie eine vom CNRS in Gif/Yvette durchgeführte Studie zeigt: Hierzu wurde Pflanzen, die mit Ecobios behandelt wurden und auf Wasserstress empfindlich reagieren (Baumwollpflanzen), bei einer Temperatur von 27°C und einer 16-stündigen Beleuchtung kein Wasser zugeführt; sie hielten 9 Tage lang stand und nahmen nach erneutem Gießen ihre normale Funktionsweise wieder auf, im Vergleich zu 6 Tagen bei den Kontrollpflanzen. Außerdem sinkt das Wasserpotenzial bei den Kontrollpflanzen nach 4 Tagen Trockenheit um –25 Bar, bei den behandelten Pflanzen jedoch um nur –15 bis –18 Bar: „Die behandelten Pflanzen trocknen also langsamer aus als die unbehandelten.“ Das bestätigen auch die Tests, die in Weingärten durchgeführt wurden und in den Versuchsergebnissen vorgestellt werden.

Blattanwendungen nach Hagel oder Frost hatten einen sehr positiven, ja sogar spektakulären, regenerierenden Effekt, und sicherten so unveränderte Qualität und Volumen der Lese.

III – – Welche Auswirkungen hat Ecobios auf den Rebstock, die Traube und den Wein ?

image-vigne-schema.jpgDie Photosynthese leitet auf Blattebene die Produktion von Zucker und Aminosäuren ein, welche dann in die Traube wandern und nach Erreichen der Reife auch ins Holz, wo sie einen Stärkevorrat bilden.

Verbesserte Qualität: Die durch Ecobios verursachte Steigerung der Photosynthese hat eine Anreicherung der behandelten Trauben und deren Most mit qualitätsbildenden Bestandteilen (Zucker, assimilierbarem N, Anthocyanen, Polyphenolen) zur Folge. Bessere Holzreife: Analysen von Holz, das aus den behandelten Parzellen stammt, belegten eine Stärkeanreicherung um +21% (laboratoire LARA), was eine erhöhte Frostresistenz und robustere Knospen bzw. – bei extremen Wetterereignissen im Frühjahr – robustere Nebenknospen zur Folge hat.

A/ Wirkung auf die Beerenhaut

In der Champagne konnte in einer vom Önologielabor der Universität Reims durchgeführten Studie die histologische Zusammensetzung der Beerenhaut zweier Pinot Noir- und Chardonnay-Sorten in verschiedenen Stadien verglichen werden.

«„…die Behandlungen mit Ecobios bewirken bei den Pinot Noir-Sorten einen Anstieg der Beerenhautdicke um 39% und bei den Chardonnay-Sorten um 23%. Parallel dazu stieg bei beiden Rebsorten die Anzahl der Zellschichten um 18% an. Der Unterschied in der Beerenhautdicke bleibt beim Pinor Noir bis zum Ende der Färbung der Beeren erhalten, vergeht beim Chardonnay jedoch wieder vor der Färbung der Beeren. Anschließend scheint eine Behandlung mit Ecobios das natürliche Dünnerwerden der Beerenhaut zu verstärken, weshalb man mit einer früheren Reife rechnen kann…“ »

Vor der Färbung der Beeren durchgeführte Messungen: :

Dicke der Beerenhaut Kontrolle Ecobios Anstieg in %
Pinot noir Ambonay 116 146 +26%
Pinot noir Bouzy 87 134+54%
Chardonnay Avize (1)92 122+33%
Chardonnay Avize (2)103 117+14%

B/ Einfluss von Ecobios Vigne auf die Fäuleresistenz.

Auszug aus der Önologie-Doktorarbeit: Der durch die Behandlungen mit Ecobios verursachte Unterschied in der Beerenhautdicke scheint keinen Einfluss auf das Datum des Infektionsbeginns zu haben. Allerdings vermindern die Behandlungen die Ausbreitungsgeschwindigkeit während der 1. Befallswoche auf drastische Weise (im Bereich von 86%). Dieser Effekt ist durchaus von Vorteil für den Chardonnay, da am Ende der 1. Woche die Lese erfolgt. Die hohe Resistenz der Beerenhaut, die den Winzern häufig auffällt, ist auch bei der Sauerfäule signifikant (63% Wirksamkeit - NOVEX). Zahlreichen Untersuchungen zur Wirksamkeit gegen Botrytis an diversen Rebsorten brachten ebenfalls signifikante Ergebnisse; siehe insbesondere die jüngsten Untersuchungen von Neovitis und Inovitis, die eine Wirksamkeit von bis zu 86% belegen.

IV – Welchen Nutzen kann Ecobios Vigne für den nachhaltigen Weinbau bringen?

  • Ein natürliches, umweltfreundliches Produkt, gemäß Verordnung (EWG) 2092/91 in der biologischen Landwirtschaft anwendbar. Bei der empfohlenen Dosierung entspricht sein Kupfergehalt einer Ausbringmenge von weniger als 20 gr/ha.
  • Eine bessere Mineralstoffversorgung, und damit weniger umweltverschmutzende Rückstände im Boden nach der Wachstumsphase.
  • Ein besseres C/N-Verhältnis in der Pflanze
  • Besser ernährte Reben und somit höhere Resistenz gegen Stress oder Parasiten
  • Ein zusätzlicher Schutz gegen Botrytis; dank ihrer grundlegend schützenden Eigenschaft ist die Beerenhaut das erste Schutzschild gegen das Eindringen parasitärer Pilze in die Beeren.
  • In der Beerenhaut werden die Polyphenole und die Aromenvorläufer, die später das Bouquet des Weins ausmachen und für die Eigenheit der Rebsorte und die terroirspezifischen Noten sorgen, produziert.
  • Das Holz enthält mehr Stärke und ist somit resistenter gegen Winter- und Frühjahrsfrost.

V - Ecobios Vigne: ein bewährtes Qualitätsprodukt

Die von den offiziellen Einrichtungen und technischen Partnern an verschiedenen Rebsorten und in allen Weinbauregionen durchgeführten Versuche bestätigen den unbestreitbaren Nutzen von Ecobios Vigne, sowohl für den Gesundheitszustand der Trauben wie für die Stärkung der qualitätsbildenden Komponenten in den Trauben.

Die zwischen dem Beginn des Fruchtansatzes und dem Beginn der Beerenfärbung ausgesprühten Blattanwendungen brachten folgende Ergebnisse:

  1. Ein Zuckeranstieg: um durchschnittlich +0,5°
  2. Ein Anstieg der Anthocyane, der Aromenvorläufer, der antioxidierenden Eigenschaft (+10 bis 30% - INRA Bordeaux)
  3. Eine Anreicherung des Mostes mit Aminostickstoff und assimilierbarem N (+10% - Doktorarbeit Reims)
  4. Eine begrenzte Ausbreitung von Fäule bis zur Reife (bis zu 63% Wirksamkeit bei Sauerfäule und 85% bei Botrytis - Novex - Inovitis - Neovitis 2008-2009)
  5. Ein besserer Reifeindex
  6. Der Wein ist runder im Mund, wurde von einer 15-köpfigen Verkostungsjury aufgrund seiner Farbe und seiner Aromen deutlich vorgezogen (ITV Bordeaux)
  7. Eine einheitlichere Reife der Trauben
  8. Eine heilende und regenerierende Wirkung bei einer Applikation nach Hagel oder physiologischem Stress.
  9. Unveränderte Qualität und Volumen der Lese im Falle von erheblichem Wasserstress (AgroXP).

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